Referatas vokiečių k.

Das Recht ist als eine besondere Form sozialer Normen. Sie bringen zum Ausdruck, wie sich die Menschen im Umgang mit anderen verhalten sollen. Die wesentlichen Merkmale des Rechts und seine Bedeutung sind erhefiche fur menschliches Zusammenleben. Die Geltung des Rechts durch die Instanz in der Gesellschaft, den Staat, garantiert und durchgesetzt wird. Das ist auch sehr wichtig. Der Erzwingbarkeit des Rechts durch den Staat unterscheidet sich von anderen gesellschaftlichen Normen.

Das Recht wie eine besondere Form sozialer Normen hat sich in eiiner langen geschichtlichen Entwicklung herausgebildet. Welche sozialen Regeln in jeweils Gesellschaften die Besonderheiten rechtlicher Normen gehabt haben – ist nicht moglich historisch allgemeingultige Aussagen zu machen. Ein wichtiger Einschnitt in der Rechtsgeschichte liegt aber in der Unterscheidung zwischen traditionalem und moderm Recht. Uber lange Epochen hinweg lag der Geltungsgrund des Rechts darin, da es althergebracht war. Wenn die politische Obrigkeit neue rechtliche Regeln erlie, wurden diese daran gemessen, ob sie mit dem im Einklang standen, was schon immer gegolten hatte. Das mooderne Recht gilt, weil es von der Staatsgewalt gesetzt wird. Neue rechtliche Regeln setzen altere auer Kraft, und es gilt nicht mehr der Vorrang des alten, sondern des jüngeren Rechts.

Die rechtlicher Regeln läßt sich unter zwei Hauptgesichtspunkten aufgliedern. Unter de

em ersten Gesichtspunkt gehört mehrere Arten rechtlicher Regeln gibt und nach ihrem Rang unterscheiden.
Die Verfassung geht den Gesetzen vor. Die Regelungen mit den höherrangigen Normen im Einklang stehen und dürfen ihnen nicht widersprechen. Der zweite Gesichtspunkt gliedert die rechtlichen Normen nach der Eigenart der Beziehungen, die sie regeln sollen. In diesem Sinne unterscheidet man die Gebiete des öffentlichen und des privaten Rechts.

Diese Gesichtspunkte sind formaler Art. Der Begriff des Rechts verbindet sich auch die Wörte “Richtigkeit” und “Gerechtigkeit”. Die Vorstellungen von richtigem und gerechtem Recht haben sich mit der Entfaltung menschlicher Lebensmöglichkeiten verändert. Der Entwicklungsstand dem Kräfteverhältnis zwischen den verschiedenen sozialen Gruppen und der Art der politischen Herrschaftsordnung hängt ab, welche Grundsätze die Rechtsordnung einer bestimten Gesellscaft zum Ausdruck bringt. Daas moderne Recht ist ein Ergebnis politischer Entscheidungen.

Im demokratischen Verfasungsstaat ist der Inhalt des Rechts nicht beliebig. Die Verfassung zeichnet den Rahmen für die Ausgestaltung der Rechtsordnung vor. Jede Regel muß sich inhaltlich von Freiheit und Gleichheit messen lassen. Die Rech tsordnung versucht, den Zwangscharakter Rechts mit dem politischen Ordnungsprinzip einer freien Gesellschaft zu versöhnen. Diese Norme schützen den

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einzelnen vor willkürlichen Eingriffen der Staatsgewalt und vor Übergriffen anderer und bieten ihm damit geordnete, freilich nicht unbegrenzte, Möglichkeiten freier En

ntfaltung.

Das Zusammenleben der Menschen ohne Recht in der Gesellschaft – ist nicht denkbar. Das Recht ermöglichtdie soziale Integration, sichert den inneren Frieden und steuert gesellschaftliche Geschehensabläufe. Die inhaltlichen und formalen Regelndienen gleichermaßen der Konfliktvorbeugung.

Das Recht erfüllt seine Aufgaben, wenn es beachtet wurd. Die Aufgabe der Gerichte ist besonders in diesem Zusammenhang, wenn Konflikte um das Recht letztverbindlich zu entscheiden. Die Menschen sollen rechtliche Regeln freiwillig befolgt werden.

Die Einsicht in die Notwendigkeit des Rechts ist eine der wichtigsten Bedingungen für friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft.

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