Litauen

Litauen

Politisches Leben.
Die Wahlen des Präsidenten 97.

Aber zuerst sage ich einige Worte über die Wahlen. Ich meine, daß die Wahlen sehr notwendig und wichtig sind. Die Menschen sollen wählen, weil die Wahlen demokratische Bürgerpflicht sind. Die Wahlen sind die einzige Möglichkeit, in der Politik etwas zu verändern, eine Staatsform, mit der der Mensch nicht zufrieden ist, auch zu verändern.
Das ist meine Meinung. Aber so glauben nicht alle Menschen. Viele Menschen wollen nicht wählen und gehen nicht zu den Wahlen. Ich deenke, daß die Hauptsache der Menschenunlust die Wahlen zu besuchen darin besteht, daß die Menschen keine Politikmacht unter den zahlreichen Parteien sehen, die ihre Interesen ausdrückt. Aber hier gibt es auch eigene Plus: wenn viele Menschen nicht wählen, merken dann die Politiker, daß das, was sie machen, nicht gut ist.
Im Dezember 97 (der 21.) und im Januar 98 (der 4.) fanden in Litauen die Wahlen des Präsidenten statt.
Die Präsidentschaftskandidaten waren:
A.Paulauskas; V.Adamkus; V.Landsbergis; V.Andriukaitis; R.Povilenis; K.Bodelis; R.Smetonas;
Höchstrealische Kandidaturen waren unter ihnen A.Paulauskas, V.Adamkus unnd V.Landsbergis. Das zeigten wahlsoziologische Befragungen unter der Bevölkerung. Am interessantesten ist folgende Tatsache: nur V.Landsbergis vertrat eine Partei (die Konservatorenpartei). Aber V.Adamkus und A.Paulauskas stellten ihre Kandidaturen ohne Beistand irgendeiner Partei, selbständig.
Der erste Wahlgang war am 21.Dezember 97. Der Wa

ahlgang zeigte zwei Führer. Für A.Paulauskas stimmten 43,81% der Wähler und 29,88% für V.Adamkus gemäß. Auf diese Weise wurden V.Adamkus und A.Paulauskas Kandidaten zum Präsidenten. Wer wird am 4. Januar siegen? Jeder Kandidat hat seine Plus und Minus. Also, für wen werden die Wähler stimmen? Analysieren wir Plus und Minus jedes Kandidaten:
A.Paulauskas:
Plus:
1.Jung, schön, „litauischer Kennedy“
2.Empfindlich für neue politische Kentnisse, will und kann schnell lernen.
3.In seinem Wahlstab lud die Beräter ein, die klüger als er sind.
4.Hat keine Neigung, mit den Menschen zu konfliktieren.
5.Weiß, was er will. (Jetzt – Präsident werden)
6.Ein Beistand von A.Brazauskas.
7.Der Beruf eines Juristen passt dem Präsidenten am meistens.
8.Er hat eine Fähigkeit, nach Vertrauen der Nationalminderheit zu streben.
Minus:
1.Es ist nicht verständlich, wozu A Paulauskas Präsident werden will. Doch früher interessierte sich A..Paulauskas für „große Politik“
2.Er hat keine politischen Überzeugungen.
3.Lächelt selten, wird in den Diskussionen verlegen.
4.Seine Frau ist keine Litauin.
5.Kennt keine Fremdsprachen.

V.Adamkus:
Plus:
1.Weiß über Demokratie nicht „aus Lehrbüchern“.
2.Intelligent.
3.Kennt Fremdsprachen.
4.Hat den Beistand von der Konservatorpartei, darum wird gute Verhältnisse mit der Regierung haben.
5.Wenn er Präsident wird, muß man auf keine radikalischen Änderungen warten.
6.Hat keinen Beistand von den verdächtigen Finanzgruppierungen.
Minus:
1.Hat keine Kinder. Die Liebe zu den Kinderen ist ein unbekanntes Gefühl.
2.V.Adamkus unterstützt V.Landsbergis, darum künnen ihn nicht viele verstehen.
3.Ein Alter. Nach fünf Jahren wi

ird er 80. Litauen ist kein Amerika.
4.Setzt fort, Amerikabürger zu sein.
5.Unbekannt ist, was er selbst weiß, und was ihm die Zentristen vrsagen.
6.Kann sein, daß er das Leben Litauens weiß, aber die Menschen, die das Leben verändern können, nicht.
7.Er weiß das reale Leben Litauens nicht.
8.Unschlüssig und unkonkret.
Also, A.Paulauskas und V. Adamkus hatten die gleichen Chancen am 4.Januar. Alle sahen, das A.Paulauskas siegen wird. Aber Litauen war auch hier originell. Noch keiner europäische Staat wählte zum Präsidenten einen Menschen, der sein ganzes Leben im Ausland verbracht hatte. A.Paulauskas gratulierte den Sieger. Aber er teilte mit, daß er eine Nachrechnung fordern wird, denn er denkt, daß das Gesetz während der Wahlen verstoßen wurde.

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