apie vokietija

Deutschland

Wenn man es genau betrachtet, so bietet dieses Deutschland- zumal seit dem Zuzammenschluß im Oktober 1990- doch erstaunlich vielfältige Möglichkeiten, Ferien zu machen. Die Landschaften verteilen sich wohlabgewogen auf Berge und flaches Land, auf Seen und Wäder. Wir haben etliche Mittelgebirge zu bieten und am Alpenrad sogar recht hohe Berge. Auch das Meer fehlt nicht. (Es sind in Wirklichkeit zwei, Nord- und Ostsee. Oder, wenn man das Schwäbische Meer mitrechnet, den Bodensee, sogar drei). Dazu haben wir prächtige Städte, historische und iddyllische Straßen, bequeme wie zünftige Wandermöglichkeiten, feine Hotels und behagliche Landgasthöfe. Kurz: Es wundert einen nicht, daß so viele fremde Gäste bei uns Urlaub machen. (Die Deutschen, übrigens, tun es selbst auch in großer Zahl).

Land und Leute

Zwei deutsche Urlaubsgegenden sind weltberühmt: Oberbayern im Süden und der Schwarzwald im Südwesten. Eine dritte Feriengegend kann es inzwischen mit den beiden aufnehmen: Schleswig-Holstein, ganz im Norden.
Doch es gibt viel mehr Feriengegenden im Lande, die einen Besuch wert sind: Lüneburger Heide und Teutoburger Wald, deer mecklenburgische teil der Ostseeküste, Harz und Rhön, die Mesklenburger Seenplatte und der Thüringer Wald, Rhein- und Moseltal, Fichtelgebirge und Bayerischer Wald, die Schäbische Alb und das Allgäu, Oberschwaben und die Ufer des Bodensees. Das sind nun schon mehr als zw

wölf prächtige Ferienlandschaften; drei Dutzend weitere lassen sich aufzählen.
Hinzu kommen die großen Städte, Weltstädte zum Teil, und kleinen, vertrräumten. Die Freizeitparks und die Wildgehege, die Badeseen und die Freilichtmuseen.

An zwei Meeren

Schleswig- Holstein hat den Vorzug, anzwei Meere anzugrenzen- an Nortsee und Ostsee. In der Nortsee liegen vor der Küste die Nordfriesischen Inseln wie Sylte Amrum und Föhr, dann- zwischen Inselneune Küste- das Watt, in dessen Schlick man bei Ebbe wandern kann.
An der Ostseeküste reihen sich viele Badeorte aneinander. Im Wasser draußen liegt die Insel Fehmarn. Auch das Schleswig- Holsteinische Binnenland ist nicht trocken. Da gibt es- außer vielen kleinen Wäldern- eine Reihe sehr schöner Seen, die zur Holsteinischen Schweiz und zur Lauenburgischen Seenplatte gehören.

Die größte deutsche insel

Die Ostsseküste von Mecklenburg- Voorpommern schließt sich an. Dort finden Sie viele Badeorte mit historisch gutem Namen, dort liegt auch Deutschlands größte Insel: Rügen.
Südlich davon erstreckt sich die Mecklenburger Seenplatte. Da können Sie über tausend große. Natürliche und künstliche Wasserwege verbinden die moisten dieser Gewässer.

Zwei große Kafenstädte

In der Umgebung Schleswig- Holsteins wären auch Hamburg ist (nach Rotterdam) der zweitgrößte Seehafen europas. Sie können ihm bei Rundfahrten besichtigen und den Hafenbetrieb beobachten.
Bremen ist der zweitgrößte deutsche Seehandelsplatz mit schönen altern Bauten und einem berühmten Ratskeller, in

n dem vierhundert verschiedene Weine Warten.
Nordwestlich liegt Ostfriesland mit seinen Ferieninseln.

Wälder für Wanderer

Ein Sprung in den Süden, in den weithin berühmten Schwarzwald! Er ist im Norden mit dichten Fichtenwäldern bedeckt, im Süden durch schöne Wiesentäler aufgelockert. Hier liegen hübsche, gepflegte Dörfer mit den typischen Schwarzwaldhäusern, die große, tief herabgezogene Dächer haben. Dieser Schwarzwald ist durch auzählige gut ausgebaute Straßen und ausgezeichnet markierte Wege hervorragend ersclossen und seit langem ein weithim beliebtes Urlaubsgebiet. Hier hühlen sich Wanderer wohl, auch Leute, die das Altväterlich- Behagliche sowie gutes Essen und Trinken suchen.

Eine kunstverständige Stadt

Nordöstlich vom Schwarzwald erstrecken sich Hohenlobe und der Schwäbische Wald- zum Teil recht preiswerte Feriengegenden.
Auch Stuttgart liegt nicht weit, eine traditionell kunstverständige Großstadt mit gutem Theater, sehr gutem Ballett und- was wenig bekannt ist- einer hervorragenden JazzSzene sowie Weinbergen direct in der Innenstadt. Großstädtisches Nachtleben findet nicht statt, dafür wird viel provinzieller Charme geboten.

Urtümlich und naturverbunden

Über Oberbayern- diese Gegend, die in der ganzen Welt als „typisch deutsch” gilt, obwohl sie das in dieser Form bestimmt nicht ist- braucht man kaum etwas zu sagen. Oberbayern ist so, wie es aus dem Fernsehen kennt, und so will es aus bleiben. Die Bayern haben es verstanden, viel von dem zu erhalten, was di

ieses Land so sympathisch macht: das Urtümliche, Naturverbundene, auch das Verläßliche. Ganz abgesehen von der Sprache, die nie verleugnet wird- nicht einmal im Rundfunkt.
Was die Natur den Bayern als Kapital beschert hat, ist unbezahlbar: Berge und Alpen, Flüsse und Seen, Wiesen und Wälder- wie von Künstlerhand aufeinander abgestimmt. Es gibt in diesem Land kostspielige Ferienorte. Und gleich daneben preiswerte sommerfrischen, ganz im alten Stil- schlicht, aber gut.

Deutschlands höchster Berg

Im Osten schließt sich das Werdenfelser Land mit Garmisch- Partenkirchen an. Auch Deutschlands höchster Berg steht hier, die 2962 Meter hohe Zugspitze.
Im äußersten Südosten liegt das Berchtesgadener Land. Dessen landschaftliche Schönheitist kaum zu überbieten.

Mit den moisten Museen

München ist Bayerns Hauptstadt. Vielen Deutschen gilt es als die attraktivste Metropole zwischen Meer und Alpen. Es ist eine Weltstadt mit viel Kunst, Kleinkunst und zuweilen fast ländlicher Liebenswürdigkeit. Nebenbei ist es in Deutschlands die Stadt mit den moisten Museen. Vor allem das Deutsche Museum ist berühmt, in dem auf naturwissenschaftlich- technischem Gebiet alles ausgestellt wird, was ausstellenswert ist.

Heide und Bergland

Noch viele andere Gegenden müßte man ausfühlich beschreiben, um gerecht zu sei. Etwa die Lüneburger Heide, diese eigentümliche, charaktervolle Landschaft mit den weiten, einsamen Grasflächen, den Wacholderbüschen und typischen, wacholderbestandenen Heideflächen, den grasenden Heidschnucken und den hübschen He

eidehäusern. Drumherum liegen Städte wie Braunschweig, Hildesheim, Hannover: voller Geschichte und Kultur.
Eigenwillig gibt sich der Teutoburger Wald, dieses schmale Gebirge nordöstlich vom Ruhrgebiet. Die markanten Formen und die Täler lassen ihn höher erscheinen al ser tatsächlich ist- er bringt es im Schnitt nur auf 500 Meter. Das alte Paterborn liegt zu seinen Füßen, auch Osnabrück, in dem das Ende des Dreißigjährigen Krieges ausgehandelt wurde.
Westlich vom Teutoburger Wald erstreckt sich das Münsterland: still und flach, bei Radfahrern sehr beliebt. Münster war die Stadt, in welcher nach dem Dreißigjährigen Krieg dann schließlich Frieden geschlissen wurde.

Bei Brockes und Wasserkuppe

Harz und Rhön sind zwei Mittelgebirge mit alter Geschichte. Goslar, die historische Stadt mit den malerischen Fachwerk- Gassen am Rande des harzes, war vor tausend Jahren Kaiserstadt. Einlige große Stauseen wurden im Harzer Bergland angelegt. Sie dienen zwar der Trinkwassersportlern genutzt warden. Und zum 1142 Meter hohen Brocken darf man nun auch wieder hinaufsteigen.
Typisch sind die aus Vulkankegeln entstandenen teils kahlen, teils bewaldeten Kuppen der Rhön. Auf der 950 Meter hohen Wasserkuppe wurde der Segelflugsport geboren. Noch heute wird dort eifrig geflogen. Sie können zusehen. Und manchmal auch mitfliegen.
Das Fichtelgebirge, der Thüringer Wald, das Erzgebirge und der Bayerische Wald (der westliche Teil des Böhmerwaldes) gehören zu den schönsten deutschen Landschaften.
Barocke Prachtbauten

Im Dreieck zwischen Harz, Thüringer Wald und Erzgebirge liegen berühmte deutsche Städte: Dresden mit seinen (sehr schön restaurierten) Prachtbauten höfschen Barocks, die traditionsreiche Handels- und Messestadt Leipzig, auch Jena, Chemnitz und Erfurt mit der bezaubernden Altstadt.

Wein und Wasser

Lieblich und romantisch gibt sic him Westen des Landes das geschlängelte Tal der Mosel. Hier hat sich alte Kultur im Weinbau manifestiert. Ganz ähnlich ist es am Abschnitt des Rheins zwischen Wiesbaden und Köln. Dort ist der Fluß so prächtig, wie man ihn von Postkarten kennt.

Alb und Allgäu

Eine einzige große süddeutsche Feriengegend wird durch die Schwäbische Alb und Oberschwaben, das Allgäu und die Gegend am Bodensee gebildet. Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirge: karg, aber voller interessanter Höhlen und Schluchten. Im übrigen aber findet man auf der Alb Burgen und Schlösser einst berühmter Geschlechter wie der Hohenstaufen. Und die mittelalterlich nachgebaute Burg Hohenzollern ist inzwieschen ein feudales Museum.
Oberschwaben schließt sich an mit einer Fülle kunstvoller historischer Bauten- besonders aus barocker Zeit- und allerliebsten Städtchen. Daneben liegt das Allgäu, jene geruhsam- heitere, hügelige Wiesenlandschaft, deren Ortschaften- darunter mehrere Freie Reichsstädte- im späten Mittelalter und der beginnenden Neuzeit große Rollen spielten. Ihr Selbstbewußtsein haben sie- wie die schönen Bauten- bis heute erhalten.

Deutschlands größter See

Ganz im Süden liegt der Bodensee, Deutschlands größtes und tiefstes Gewässer. Er ist 63,5 Kilometer. An seinen Ufern liegen charmante, meist geschichtsträchtige Städtchen:Lindau und Friedrichschafen, Konstanz und Meersburg. Aber auch oberhalb an der Hängen finden Sie zahlreiche hübsche Urlaubsorte.
Was gibt es noch? Die vielen, vielen Stauseen im Sauerland; sie sind eine Bereicherung des Landschaftsbildes und erlauben vielfältigen Wassersport. Die Eifel mit ihren Maaren, den kreisrunden Kraterseen der erst seit 10 000 Jahren erloschenen Vulkane.

Wunderschöne Gegenden

Das Saarland glaubt man ganz zu Unrecht mit qualmender Schwerindustrie vollgestopft; dabei gibt e shier wunderschöne Gegenden. Und in der bezaubernden Landschaft im Altmühltal, am Südrand der Fränkischen Alb, haben Sie auch als Paddelboot und Kajakfahrer viel Spaß.
Zuschauer beim Bundestag

Und so müßte man noch vieles, vieles aufzählen. Nehmen wir nur die Städte am Rhein: Duisburg (immerhin der größte Binnenhafen Europas) und Düsseldorf (die sehr elegante Stadt, der man nicht ansieht, daß hier die nordrhein- westfälische Schwerindustrie verwaltet wird). Bonn, die langjährige einstige Bundeshauptstadt- es ist immer Bundestagssitzung beizuwohnen.
Und dann Köln! Der hochgotische Dom ist nicht nur einer der größten, sondern auch einer der großartigsten in Europa. Gleich daneben stecht sad hervorragend aufgebaute Römisch- Germanische Museum.
Noch eine Stadt, die man nicht vergessen darf: Frankfurt- neben Hamburg und München eine der Weltstädte der Bundesrepublik. Über Schönheit läßt sich straiten, aber Frankfurt wird von vielen geliebt.
Letzthin gerät man dort ein wenig ins Gigantische, besonders nach oben: Man sieht Wolkenkratzer, die einen schlichten Viertelkilometer in die Höhe ragen.

Schließlich: Berlin

Eine Weltstadt haben wir nicht aufgezählt? Natürlich, Berlin, wieder die Hauptstadt, die sich nun ihren alten Rang zurückerobert. Und in deren brandenburgischer Umgebung viel Sehenswertes liegt: vom histrischen Potsdam bis zum romantischidyllischen Sprewald.

Essen und Trinken

Lange Jahre wußte man die Eigenheiten deutscher Gadtronomie nicht so richtig zu schätzen. Den rheinischen Sauerbraten, die schwäbischen Maultaschen- wollte das noch jemand? Natürlich wollten es viele und waren schlecht gelaunt, weil die Wirte es nicht mehr auf der Speisekarte hatten. Nun- sie haben es wieder. Und deshalb können wir dieses Kapitel sehr halten. Wir müßten es andernfalls viele druckseiten lang ausbreiten- so groß ist die Vielfalt der deutschen Küche. Und der deutschen Weine, um auch sie nicht zu vergessen.

Spaß im Urlaub

Jede große Stadt in der Bundesrepublik hat ihren Zoologischen Garten. Manche sind sogar berühmt: Hagenbeck in Hamburg, Hellabrunn in München, der Frankfurter Zoo, die Wilhelma (halb Gartenschau, halb Tierpark) in Stuttgart.
Außerdem gibt e saber noch zahlreiche Tiergehege und Wildparks. Manche sind ebenfalls berümt:
– Der Baby- Zoo Wingst bei Cuxhaven, wo Tierkinder aufgezogen warden.
– Der Vogelpark Walsrode bei Bremen.
– Der Saupark und das Wisent- Gehege Sprinte zwischen Hannover und Hameln.
– Der Hirsch- und Saupart Daun in der Hohen eifel.
Das ist noch längst nicht alles. In vielen Wäldern der Bundesrepublik wurden Gehege angelegt, in denen einheimische Tiere (ohne Eintrittspreis) beobachtet warden können, oft auch nicht alltägliche Geschöpfe wie Wölfe und Wisente, Wildpferde und Waschbären.
Ebenfalls interessant: Die Freilich- ober Freilandmuseen. Wer hatte wohl die Idee? Man weiß es nicht. Tatsache ist, daß e seines Tages fast Mode wurde, Freilichtmuseen einzurichten: Historische Bauten dort abzubrechen, wo sie störten, und wieder aufzubrechen, wo man sie als Schaustücke brauchen konnte. So entstand teilweise Schauerliches, zum Teil aber auch Musterhaftes.
In Deutschland gibt es rund siebzig solcher Freilicht- Museum. Hier nur einige, die einen sehr guten Namen haben:
– Das Vierländer Freilichtmuseum in Curslack bei Hamburg- Bergedorf.
– Das Deutsche Sciffahrtsmuseum in Bremerhaven.
– Das Ammerländer Bauernhaus in Bad Zwischenahn.
– Das Museumsdorf Cloppenburg.
– Der Archäologische Park in Xanten.
– Das Westfälische Freilichtmuseum Technischer Kulturdenklame in Hagen.
– Das Limeskastell Saalburg bei Bad Homburg.
– Das Schwarzwälder Freilichtmuseum in Gutach.

Aktiver Urlaub

Der „Aktive Urlaub” ist in der Bundesrepublik zu einem Begrieff geworden. Der besagt nichts weiter, als daß man, statt faul in der Sonne zu liegen, möglichst viel unternehmen will- vor allem Sportliches. Deshalb warden in vielen Feriennorten inzwischen zahlreiche Sportprogramme angeboden: Tennis und Reiten, Radfahren (mit Leihrädern) und Drachenfliegen, Surfen und Segeln. Schwimmen (in Frei- oder Hallenbädern) und Wandern sind längst üblich. In vielen Gegenden gibt es ausgedehnte Netzte von gut bezeichneten Wanderwegen.
Im Winter sind in den Bergregionen alle Arten von Wintersport möglich- Abfahrtslauf (für der viele Lifte gebaut wurden) ebenso wie der zunehmend beliebte Skilanglauf. Oder auch Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen.
Oft warden zusätzlich noch Hobbykurse angeboten- Töpfern und Malen, Sticken und Schnitzen.
Aber wer bietet das alles an? Es ist gar nicht so einfach, sich da durchzufinden. Auch die Preise schwanken erheblich- je nachdem, wer das Angebot macht.
Sporthallen oder Freibäder sind meist Eigentum der Gemeinden und deshalb preiswert zu benutzten. Hallenbäder oft auch. Manchmal sind diese aber auch im Besitz eines Hotels und deshalb teurer.
Viele Angebote kommen preiswert von sportlichen Vereinen: Tennis, Kegeln, Segeln, Reiten. Andere warden von Sportschulen ausgearbeitet und sind deshalb naturgemäß teurer.
Manches gibt es ganz umsonst- beispielsweise geführte Wanderungen. Vielfach ist für Feriengäste, die am Ort wohnen, auch die Benutzung der Badeanlagen frei oder verbilligt.

Stankevičius 8d 2007-05-28

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