Die Natur

Die Natur

Litauen liegt in der gemäßigten Klimazone, im Übergangsgebiet zwischen dem Seeklima und dem Landklima, das heißt der Sommer ist nicht zu heiß, und der Winter ist nicht zu kalt. Man unterscheidet vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Jede Jahreszeit hat viele Besonderheiten. Nach dem Kalender beginnt der Frühling am 21. März und endet am 20. Juni. Im Frühling lebt alles auf: die Bäume stehen mit Knospen bedeckt, auf dem Boden erscheint das erste grüne Gras. Das ist die Zeit der Liiebe. Aber der Frühling ist auch die Zeit der Saat. Die Sonne scheint wärmer, die Bäume werden allmählich grün, und die Blumen beginnen zu blühen. Auch die Vögel kommen aus dem warmen Süden zurück. Leider ändert sich das Wetter oft. Vom Monat April sagt man: „April, April, er weiß nicht, was er will!“ Die Sonne scheint und plötzlich regnet es.

Der Sommer dauert vom 21. Juni bis zum 22. September. In diesen Monaten kann das Thermometer 25 Grad über Null zeigen. Weil das Weetter im Sommer am schönsten ist, fahren die meisten Menschen in Urlaub. Sie fahren ins Gebirge oder an die See. Der Sommer ist zu Ende und.

.der Herbst, der kühles Wetter, Nebel und Regen bringt, steht vor der Tür. Die Tage we

erden kürzer und die Nächte länger. Das Laub der Bäume beginnt sich zu färben und fällt herab. Lautlos sinken die gelben Blätter zu Boden. Der Duft des fallenden Laubs erfüllt die Luft. Im Rot und Gold gekleidet stehen die Bäume. Die Sonne scheint wie im Sommer, aber die Herbstkühle weht schon. Es bläst ein heftiger, schneidender Wind. Er pfeift durch die Äste und reißt die letzten goldenen Blätter.

Am 21. Dezember ist der kürzeste Tag. Es wird Winter. Er bringt Schnee und Eis. Besonders im Januar und im Februar schneit es oft. Aber für die Kinder ist der Winter eine schöne Jahreszeit, denn sie können jetzt Schlitten fahren oder Schi laufen. Der Winter bringt der schönste Feiertag- Weihnachten. Fast in jedem Haaus steht ein Weihnachtsbaum. Man schmückt ihn mit Spielzeug und Kerzen, man schenckt einander Geschencke. Die Kinder tanzen um die geschmückte Tanne und singen Weihnachtslieder.

Aber bald werden die Tage allmählig länger, die Sonne scheint immer wärmer und man wartet wieder auf den Frühling.

Die Natur meiner Heimat
Die Natur meiner Heimat ist schön und abwechslungsreich: Wälder, Felder, Wiesen, Ostseeküste und immer wieder Seen und Flüsse. Litauen ist seit alters her als das land des Nemunas bekannt. Für den Litauer hat der Ne

emunas dieselbe Bedeutung, wie der Rhein für den Deutschen, die Wolga für den Russen, die Themse für den Engländer. Die Länge des Nemunas ist 937 km. Von alters her wohnten an den Ufern dieses Flusses die Vorfahren der Litauer. Der grösste Nebenfluss des nemunas ist die Neris. Sie ist 51O km. lang und entspringt wie der Nemunas in Belorussland. Acht litauische Flüsse sind mehr als 2OO km. lang. Litauen ist auch als Land der Seen bekannt. Hier gibt es etwa 4OOO kleinere und grössere Seen.
Am Kurischen haff entlang ziehen sich Wald- und Heidengebiete mit gewaltigen Kiefern. Die Wälder sind reich an Wild. Elche, Rothirsche, Rehe sind hier zu Hause. Vor allem im Norden der Republik gibt es Hasen. Ab und zu lassen sich Wölfe blicken, die aus den östlichen Wäldern kommen. Häufig trifft der Fuchs auf. Er hat seine Schlupfwinlel in kleinen Wäldern. Marder und iltisse jagt man wegen der kostbaren, schönen Peltze. Im Schilf der Seen nisten Wildenten. Jedes frühjahr kommen aus dem Süden viele Störche und lassen sich in ihren alten Nestern nieder. Feuchte Gegenden, die viel Nahrung versprechen, werden von ihnen bevorzugt.

Das Klima Deutschlands

Klimatisch liegt Deutschland im Bereich der gemässigtkühlen Westwindzone zwischen dem Atlantischen Ozean und de

em Kontinentalklima im Osten. Grosse Thempertturschwankungen sind selten. Niederschlag fällt zu allen Jahreszeiten. Im Winter schwankt die Durchschnittsthemperatur zwischen 1,5 Grad Celsius im Tiefland und minus 6 Grad im Gebierge. Die Mittelwerte im Juli liegen bei 18 Grad im Tiefland und bei 2O Grad in den geschützten Tälern des Südens.

Das Wetter

Im Frühling ist das Wetter unbeständig. Bald ist es warm, bald kalt, bald windig, bald scheint die Sonne, bald regnet es. Der schnelle Wetterwechsel ist typisch für den April. Um 1O Uhr kann der Himmel wolkenlos sein. Eine Stunde später sehen wir dunkle Gewittertwolken. Es blitzt und donnert. Und schon fallen die ersten Regentropfen. Um 12 Uhr ist der Himmel noch bewölkt. Es ist ziemlich kalt. Um 14 Uhr schneit es sogar. Sie wissen selbst, das der Frühling bei uns veränderlich ist.
Im Sommer ist es warm, heiss, schwül. Wir schwitzen oft. Das Thermometer kann bis auf 3O Grad Celsius im Schatten klettern. Es bilden sich oft die schwarzen Wolken. Bald kommt das Gewitter näher. Gewitter werden öfter von Hagel begleitet. Nach dem Gewitter klärt sich der Himmel und am Himmel sieht man einen schönen Regenbogen. Der Regenbogen hat folgende Farben: rot, orange, gelb, grün, blau, violett.
Im Herbst ist es oft nachts und au

uch tagsüber kühl und frisch. Viele Tage sind neblig, besonders in den Morgenstunden. Die Wiesen sind morgens von Tau bedekt und es reift in der Nacht.
Im Winter ist es kalt. Es friert, es herrscht ein starker Frost. Häufig schneit es. Die Strassen sind vereist. Manchmal haben wir Glatteis. Das Thermometer fällt unter den Gefrierpunkt und Flüsse frieren. Das Eis auf den Flüssen und Seen ist fest. Oft haben wir Nordwind. Die Natur liegt im tiefen Schlaf.

Die Jahreszeiten

Die vier Jahreszeiten heissen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Jede Jahreszeit dauert drei Monate. März, April und Mai sind die Frühlingsmonate. Im Frühling blüht die Natur wieder auf. Das Wetter im März ist noch recht kalt. Aber am Tage scheint die Sonne immer wärmer. Der Schnee taut. Überall sind Pfützen. Von den Dächern hängen die Eiszapfen. Am 21. März haben der Tag und die Nacht die gleiche Länge.
Im April ist das Wetter unbeständig. Bald scheint die Sonne, bald regnet es. Aber es ist schon wärmer als im März. Die Bäume treiben Knospen und bekommen bald die ersten Blätter.Alles blüht. Im Wald finden wir die Schneeglöckchen und Löwenzahn.Die Vögel pfeifen und zwitschern. Die Menschen haben alle Hände voll zu tun. Sie graben, machen Beete, pflanzen Gemüse. Auf den Feldern surren die Traktoren. Im Mai ist das Wetter besonders schön. Die Sonne scheint hell, der milde Wind weht. Bald kommt das erste Gewitter. Es blitzt und es donnert, und dann erscheint am Himmel der Regenbogen.
Die Sommermonate heissen Juni, Juli, August. Viele Menschen haben den Sommer gern. Im Sommer kann man viel baden, schwimmen, in der Sonne liegen und braun werden. Man unternimmt im Sommer Reisen und Wanderungen. Man sammelt Pilze und Beeren im Wald. Der Sommer ist die beste Zeit füt den Sport. Die Kinder spielen Ball , Volleyball, Handball und Tennis, sie laufen, springen und rudern. Der heisseste Monat des Jahres ist Juli. Die Themperatur steigert manchmal bis zu 35 Grad über Null.
Nach dem Sommer kommt der Herbst. Die Herbstmonate heissen September, Oktober, November. Um diese Zeit gibt es immer viel Obst: Äpfel, Birnen, Weintrauben. Im September ist das Wetter noch recht warm. Die Sonne scheint wie im Sommer, aber die Nächte sind schon kühler geworden. Bald kann man den Wald nicht mehr erkennen. Die Blätter sind bunt geworden, sie fallen von den Bäumen und tanzen im Winde. Der Wind treibt sie in Haufen zusammen. Die Vögel singen nicht. Bald fliegen die Zugvögel nach dem Süden. Die Menschen haben auch im Herbst viel zu tun. Sie sammeln Kartoffeln, ziehen Rüben, schneiden Kohl. Im Oktober regnet es immer öfter, der kühle Wind weht. Im November sinkt die Themperatur bis auf Null, bald fallen die ersten Schneeflocken.
Im Dezember beginnt der Winter. Es ist die kälteste Jahreszeit. Überall liegt der Schnee: auf den Häusern, auf den Strassen, in dem Wald und in dem Garten. Am 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres. Besonders schön ist der Winterwald, er sieht wie im Märchen aus. Der Reif schmückt die Bäume, der Schnee glitzt in der Sonne. Der kälteste Monat ist Januar. Das Thermometer zeigt manchmal 25 Grad unter Null. Aber die Kinder fürchten vor keinem Frost. Sie laufen Ski und Schlittschuh, rodeln den Berg hinab, spielen Schneeball, bauen einen Schneemann. Am 1. Januar feiern die Menschen Jahreswechsel. Überall stehen Weihnachtsbäume, man schenkt einander Gescheke und wünscht viel Glück zum Neujahr. Im Februar schneit es besonders viel, sehr oft gibt es Schneestürme. Aber bald werden wieder die Tage länger, die Sonne scheint immer wärmer und der Frühling beginnt.

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